Sprache ist nie neutral. Sie entscheidet mit, wer als Mensch wahrgenommen wird, mit wem wir Mitgefühl empfinden, über wen wir sprechen und bei wem Dinge sagbar werden, die wir über andere niemals aussprechen würden. In dieser Podcast-Folge werden die Perspektiven von Ed Greve und Elnaz Farahbakhsh in redaktioneller Auswahl von Diane Izabiliza zusammengeführt. Die beiden sprechen nicht miteinander, sondern kommen in einer kuratierten Collage aus Gedanken, Erfahrungen und O-Tönen zu Wort. Es geht um Sprache als Machtinstrument, um dominante Narrative in Medien und Politik und um das Recht, in der deutschen Sprache Raum einzunehmen. Die Folge zeigt, wie Gegen-Narrative, mehrsprachiges Schreiben und Kunst aus marginalisierten Perspektiven zu Widerstand und Heilung werden kann. Die Gespräche wurden vor fast zwei Jahren aufgenommen, haben jedoch nichts an ihrer Relevanz verloren.
Credits:
Konzept und Redaktion: Diane Izabiliza
Schnitt und Postproduktion: Isabel Alvarez
Komposition: Andrew N.
Dieser Podcast find in einer Kooperation mit unserem Projekt #CommuntitesSolidarischDenken, gefördert durch die LADS, statt.