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Braver Spaces

Safer Spaces sind Räume – physisch oder mental – in welchen eine Politik der Awareness, also: der Bewusstheit, herrscht, sodass diskriminierungserfahrene Personen mit weniger Reibungsflächen und Angriffspunkten zusammenkommen können. Safer Spaces sind überlebensnotwenig und zentral für Empowerment. Weil wir ruhen müssen, weil wir Sicheres verdienen. Doch auch diskriminierungserfahrene Personen müssen und wollen kritisch mit sich selbst sein, weiter und Neues lernen und sich (heraus)fordern. Deswegen stellen wir euch nun auch Braver Spaces zur Verfügung. Diese kamen in erster Linie in queeren Schwarzen Räumen auf und wurden nicht als ein Ersatz für, sondern als eine Erweiterung des Safer Spaces-Konzepts verstanden: ein Raum, in dem mit den Politiken des Safer Spaces Wissen herausgefordert und kritisch hinterfragt, (neu) erlernt und geteilt wird. Ein spezifischer Raum, in dem wir Themen behandeln, die schwer sind für uns und für unsere Communities. Themen, die bis heute verschüttet, überschrieben, verschwiegen oder einfach nicht genug (von uns) besprochen werden. Themen, die es erfordern, dass wir gemeinsam mutig sind!

“Not everything that is faced can be changed, but nothing can be changed until it is faced.” – James Baldwin